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Playoff Finale – Indians starten mit zwei Spielen bei den Eisbären Berlin

spielfeld150 memmingenMit zwei Partien bei den „Eisbären Berlin Juniors“ starten die Frauen der Memmingen Indians am Wochenende in das Unternehmen Titelverteidigung. Auftakt im Berliner Wellblechpalast ist am Samstag um 19 Uhr, Spiel 2 beginnt am Sonntag um 13 Uhr. Die dritte Partei im Modus best-of-5 findet dann eine Woche später am 28.3.2026 in Memmingen statt, genauso wie, falls notwendig, Spiel 4 (am 29.3.) sowie Spiel 5 (am 4.4.).

Die Memmingerinnen stehen zum vierten Mal hintereinander im Playoff Finale der Blossom-ic DFEL Fraueneishockey-Bundesliga. Zuletzt drei Mal in Folge sicherten sich die ECDC Frauen dabei die Deutsche Meisterschaft. Die Indians Frauen kämpfen um ihren siebten Meistertitel, für die Eisbären Juniors wäre es der erste Titelerfolg unter dem Dach der Eisbären Berlin. Die letzte Meisterschaft des Vorgängervereins OSC Berlin stammt aus dem Jahre 2010. 

Auf den Punkt bringt es Memmingens Kapitänin Daria Gleißner: “Ich freue mich, dass im diesjährigen Finale zwei deutsche Teams um die Meisterschaft spielen”. Die Allgäuerinnen trafen in den Playoffs der letzten Jahren noch nie auf die Berlinerinnen, die jetzt nach Mannheim (22/23), Ingolstadt (23/24) und Budapest (24/25) der vierte unterschiedliche Gegner im Playoff-Finale sind.

In der diesjährigen Hauptrunde trafen die Indians sechs Mal auf das Team aus der Bundeshauptstadt. In allen sechs Partien gegen den Dritten der Hauptrunde waren die Memmingerinnen erfolgreich, wobei zwei Spiele ganz knapp nur mit einem Treffer Differenz endeten. Auf dem Weg ins Finale schalteten die Indians den ERC Ingolstadt per „Sweep“, drei Siege in drei Spielen aus. Berlin hatte etwas mehr zu tun und benötigte vier Spiele, um die notwendigen drei Siege zum Weiterkommen einzufahren. Dabei erwiesen sich die Ungarinnen als ausgesprochener Lieblingsgegner Berlins. Das Playoff-Halbfinale eingerechnet standen sich beide Mannschaften zehn Mal gegenüber. Acht Mal waren die Eisbären erfolgreich, Budapest konnte nur zwei Spiele gewinnen. Die Memmingerinnen hatten wesentlich mehr Mühe mit HK Budapest. Die Niederlage im EWHL-Supercupfinale mit eingerechnet gewannen die Indians vier Spiele und unterlagen drei Mal gegen den Vizemeister von 2024/25.

„Wer gegen die starken Ungarinnen so dominiert, hat sich höchsten Respekt verdient“ meint der sportliche Leiter der Maustädterinnen Peter Gemsjäger. „Ich gehe davon aus, dass es spannende und knappe Spiele werden“.

Auch andere Statistiken deuten auf eine spannende Finalserie hin. Während die Allgäuerinnen im Powerplay im Playoff Halbfinale auf eine Erfolgsquote von 31,6% kommen, führen die Eisbären im Penaltykilling mit 94,7%.

„Wir bereiten uns intensiv auf den Gegner vor“ so ECDC Headcoach Jim Nagle. „Die Ergebnisse der Hauptrunde interessieren niemanden mehr und in den Playoffs geht es in jeder Runde wieder bei Null los“.

Die Eisbäreninnen hatten sich zuletzt prominent verstärkt. Im Dezember lotsten sie Nationalstürmerin Celina Haider vom ERC Ingolstadt an die Spree. Kurz vor Ende der Transferperiode folgte ihr von den Mad Dogs Mannheim eine weitere Nationalspielerin, Tabea Botthof. Star der Berliner Mannschaft ist Franziska Feldmeier, die ebenso wie Haider auch schon für Memmingen der schwarzen Hartgummischeibe nachjagte.

Die Termine im Playoff-Finale

21.03.2026 | 19:00 Uhr | Eisbären Juniors Berlin – ECDC Memmingen Indians Frauen

22.03.2026 | 13:00 Uhr | Eisbären Juniors Berlin – ECDC Memmingen Indians Frauen

28.03.2026 | 18:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin

29.03.2026 | 12:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*)

04.04.2026 | 17:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*)

(*) falls notwendig

Alle Spiele der Serie werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

Pressemitteilung ECDC Memmingen Indians