Auch am Sonntag konnten die Eisbären Juniors Berlin das Spiel gegen die ECDC Memmingen Indians zunächst recht ausgeglichen gestalten. Innerhalb von vier Minuten konnte Memmingen das Spiel im 2. Drittel vorentscheiden und gewann vor 345 Zuschauern am Ende mit 1:6 (0:1/1:3/0:2).
Die Eisbären haben zwar am Samstag eine gute Leistung gezeigt, nur vorne wollte es nicht klappen. Dass musste im zweiten Spiel unbedingt besser werden, sonst würde es schwer werden, den Serienausgleich zu erreichen. Bei beiden Teams gab es im Vergleich zum Vortag eine Änderung. Madelyn Walsh (Eisbären) und Daria Gleißner (Memmingen) mussten passen, gute Besserung an beide Spielerinnen.
Mit Vorteilen der Eisbären ging es in diese Partie. Sie kamen auch früh zu einem Powerplay, nur der erste Treffer wollte nicht gelingen. Memmingen kam nach zehn Minuten zu einer Großchance, nach einem Break landete ein Schuss am Pfosten, prallte von da zur anderen Seite und wieder an den Pfosten. Auch ein zweites Powerplay konnten die Eisbären nicht nutzen, dafür traf Memmingen. Nach einem Bully vor dem Tor der Eisbären landete ein Schuss im Winkel des Berliner Tores, Torschützin war Anna Rose. Nun hatte Memmingen das Spiel bis zur Pause im Griff, ohne dass sich am Spielstand etwas änderte.
109 Sekunden nach Wiederbeginn konnten die Gastgeberinnen den ersten Treffer der Finalserie erzielen. Zunächst gab es eine gute Chance und wenig später erzielte Franziska Feldmeier den Ausgleich. Es ging nun hin und her und beide Teams hatten ihre Chancen. Die 32 Minute brachte Memmingen innerhalb von acht Sekunden zwei Tore. Erst traf Marie-Kristin Schmid nach schöner Vorarbeit von Antje Sabautzki, dann konnte Julia Matejkova vom Bully weg durchgehen und auf 1:3 erhöhen. Vier Minuten später konnte Anna Rose mit ihrem zweiten Treffer des Spiels auf 1:4 erhöhen und mit diesem Spielstand ging es in die 2 Pause.
Die Juniors gaben nicht auf, nur konnten sie ihre Chancen einfach nicht nutzen. Anders Memmingen, Anna Rose schoss nach 46 Minuten einen Querpass ins Tor und es stand 1:5. 144 Sekunden vor der Schusssirene folgte wieder ein schöner Spielzug und der endete mit dem 1:6 durch Nara Elia.
Memmingen nutzte in beiden Spielen seine Chancen besser aus. Die Eisbären haben gut mitgehalten, nur eben die Chancenverwertung war der große Unterschied. Am kommenden Wochenende geht es in Memmingen weiter.
Schiedsrichter: V. Anselm, T. Haack – L. Ernst, L. Fischer
Zuschauer: 345
Strafen: EJB 4 (0/4/0), ECDC 4 (4/0/0)
Tore:
0:1 (13:30) A. Rose (J. Matejkova, Ch. Schaffrath);
1:2 (21:49) F. Feldmeier (L. Böttcher); 1:2 (31:15) M.-K. Schmid (A. Sabautzki, A. Lanzl); 1.3 (31:23) J. Matejkova (T. Knutson); 1:4 (35:22) A. Rose;
1:5 (45:15) A. Rose (J. Matejkova, R. Hark); 1:6 (57:36) N. Elia (J. Schiefer);
erschienen bei Icehockeypage








